Förderung von Frauen in der Wissenschaft

Frauen sind nach wie vor in der Wissenschaft unterrepräsentiert. Auch wenn inzwischen die Hälfte der Studienanfänger in Deutschland weiblich ist, werden es mit jeder Qualifikationsstufe weniger Wissenschaftlerinnen. Beispielsweise ist der weibliche Anteil unter den höchst dotierten Professuren in Deutschland bei ca. 20% Frauen. Dabei kann die bessere Einbindung von Frauen in der Wissenschaft auch einen positiven Effekt auf die Forschungsqualität haben, da bereits gezeigt wurde, dass gemischt zusammengesetzte Teams aufgrund der verschiedenen Perspektiven häufig zu besseren Ergebnissen gelangen.

Das ungleiche Geschlechterverhältnis spiegelt sich auch in der Stammzellforschung wider. Das Stammzellnetzwerk.NRW möchte daher Frauen auf dem Karriereweg unterstützen und so langfristig den Anteil von Frauen in wissenschaftlichen Führungspositionen erhöhen.

Hierfür werden entsprechende Auszeichnungen und Förderprogramme vom Stammzellnetzwerk.NRW entwickelt und entweder durch das Netzwerk selbst oder in Kooperation mit anderen Fördergebern realisiert. Außerdem wird es für weibliche Wissenschaftlerinnen ein Workshopangebot geben, das sich speziell an die Bedürfnisse von Frauen richten (z.B. Wissenschaft & Familie in Balance, Gehaltsverhandlungen). Spezielle Angebote für Wissenschaftlerinnen des Stammzellnetzwerk.NRW haben auch den Vorteil, dass sich die weiblichen Mitglieder des Netzwerks untereinander besser kennen lernen und zu Disziplinen-spezifischen Herausforderungen austauschen können.

Erste Angebote des Stammzellnetzwerk.NRW wurden bereits in 2018 initiiert, weitere werden im Laufe des Jahres folgen.

Das „Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung (CEWS) hat eine Übersicht zu Förderangeboten für Frauen in der Wissenschaft zusammengestellt.

Weitere Förderangebote: