Zelluläre Modelle

PD Dr. Laura Steenpass

Institut für Humangenetik

Universitätsklinikum Essen, Universität Duisburg-Essen

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Um den Beitrag von genetischen und epigenetischen Modifikationen bei der Entstehung von Erkrankungen zu untersuchen, etablieren wir zelluläre Modelle in humanen Zelllinien und humanen pluripotenten Zellen, sowohl iPSCs als auch embryonalen Stammzellen. Zur Etablierung und Analyse dieser Modelle verwendet wir Differenzierungsprotokolle und molekluarbiologische Methoden, wie z.B. Genom-Editierung und Hochdurchsatzsequenzierung. In den Hauptprojekten geht es um die Regulation von eltern-spezifisch exprimierten Genen im geimprinteten Prader-Willi/Angelman-Syndrom-Lokus und die Rolle von Tumorsuppressor-Genen in der Entwicklung der Augentumore Retinoblastom und Aderhautmelanom. Für das Retinoblastom-Modell differenzieren wir retinale Organoide in 3D. Beim Aderhautmelanom interessiert uns der Einfluss des Gens BAP1 auf die Ausbildung eines spezifischen epigenetischen Musters bei metastasierenden Tumoren.


Tags:  Induzierte pluripotente Stammzellen  Embryonale Stammzellen  Nervensystem  Auge  Organoide  Krankheitsmodellierung  High Resolution Imaging  Genome Editing  Epigenetik