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Stammzellforschung an der Universität Bielefeld

An der Universität Bielefeld konzentriert sich die Stammzellforschung auf zellbiologische und bioverfahrenstechnische Aspekte adulter Stammzellen. Die Arbeiten werden dabei im Wesentlichen von den Lehrstühlen für Zellbiologie der Tiere (Prof. Dr. C. Kaltschmidt) und Zellkulturtechnik (Prof. Dr. T. Noll), sowie an der AG Molekulare Neurobiologie (Prof. Dr. B. Kaltschmidt) durchgeführt. Eine langjährige Kooperation besteht mit einem klinischen Partner am Standort Bielefeld: Prof. Dr. H. Sudhof, HNO Klinik, städt. Klinikum Bielefeld.

AG Molekulare Neurobiologie

 

Im Rahmen eines vom BMBF geförderten Konsortiums unter der Konsortialführung von Prof. Dr. B. Kaltschmidt (neurohiPS: 01GN10064, Projektpartner: Prof. H. Schöler - Münster, Prof. Heumann - Bochum, Prof. Storch - Dresden) wurden adulte, humane Neuralleisten-Stammzellen aus dem Gaumen und der Nase untersucht, welche sich aufgrund ihres hohen Differenzierungspotentials und ihrer leichten Zugänglichkeit besonders für potentielle therapeutische Ansätze eignen. Dabei konnte eine weitere hochgradig interessante Neuralleisten-Stammzellen-Quelle in der menschlichen Nase identifiziert werden. Mit diesen Nasenstammzellen konnte gezeigt werden, dass die Transplantation dieser Zellen im 6-Hydroxydopamin Parkinson Modell in der Ratte zu einer signifikanten Verbesserung der motorischen Defizite führt. 

Des Weiteren wird am Standort Bioreaktor-, Kulturmedien- und Prozessentwicklung für die Vermehrung von Stammzellen im therapeutischen Maßstab untersucht.

Ihr Ansprechpartner an der Universität Bielefeld ist Prof. Dr. C. Kaltschmidt.

Sie können ihn erreichen unter Tel: 0049 (0) 521 106-5797

c.kaltschmidt[at]uni-bielefeld.de

Ergänzende Informationen

Für weiterführende Informationen zu den Standorten und den jeweiligen Arbeitsgruppen klicken Sie bitte auf die Überschriften.