Zukunft sichern: Drei neue Nachwuchsgruppen im Kompetenznetzwerk Stammzellforschung NRW
Eine schwierige Entscheidung blieb es bis zuletzt: Die Auswahl der drei Wissenschaftler erfolgte nach einer vorhergegangenen schriftlichen Evaluation im Rahmen des 4th International Meetings vor einer Jury von international renommierten Stammzellforschern. Am Abend des 8. Oktober stand fest: Joachim Göthert, Takashi Hiiragi und Wolfgang Wagner werden ab 2008 jeweils mit bis zu 1,25 Mio. Euro für 5 Jahre gefördert.
Ermöglicht wird diese Finanzierung durch das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes NRW und der Gegenfinanzierung in Höhe von 30% der Fördersumme durch die jeweilige Hochschule.
Joachim Göthert arbeitet bereits seit 2004 an der Klinik für Hämatologie am Universitätsklinikum Essen. Im Rahmen seiner Nachwuchsforschergruppe will er nun seine Forschung zum Effekt der Sauerstoffversorgung auf die Funktion der blutbildenen Stammzellen ausbauen.
Takashi Hiiragi stammt aus Japan und ist nach einem Forschungsaufenthalt in Freiburg in diesem Jahr zu der Arbeitsgruppe von Hans Schöler an das Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin gestoßen. Seine Forschungsaktivität wird sich um die zentrale Frage der Pluripotenz und seiner molekularen Grundlagen drehen.
Wolfgang Wagner wird sich weiterhin der Charakterisierung von blutbildenen Stammzellen widmen und dafür im Jahr 2008 von der Universität Heidelberg nach Nordrhein-Westfalen, an die RWTH Aachen, wechseln.

