Netzwerk freut sich über Zusage für CARE

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Netzwerk freut sich über Zusage CARE

Stammzellnetzwerk NRW freut sich über EUR 80 Mio. Zusage für iPS Institut in Münster
Am 16. April verkündeten Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan und Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers die Förderung für ein neues Referenzzentrum für Stammzellforschung in Münster.

Centrum für Angewandte Regenerative Entwicklungstechnologien, kurz CARE, wird das neu zu etablierende Institut heißen, welches die Nutzung der Reprogrammierungstechnologie zum Ziel hat. Seit 2006 ist es möglich, spezialisierte Körperzellen in einen unspezialisierten Zustand, ähnlich dem embryonaler Stammzellen, zurück zu versetzten. Diese so erzeugten induzierten pluripotenten Stammzellen (iPS) verfügen über die Fähigkeit sich in alle Zellarten des menschlichen Körpers differenzieren zu lassen.

Noch vor einer etwaigen Nutzung dieser Zellen als Quelle für Zellersatztherapien setzt CARE an: Gewonnen aus Gewebematerial von Patienten liefern induzierte pluripotente Stammzellen und aus ihnen abgeleitete Zellen den Wissenschaftlern ein Untersuchungssystem in der Kulturschale, an dem auch  Wirkstoffkandidaten untersucht und Verträglichkeitstests durchgeführt werden können.

Initiiert wurde das Konzept von Prof. Dr. Hans Schöler, Direktor am Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin in Münster, der mit der Lead Discovery Center GmbH in Dortmund einen geeigneten Partner zur Medikamentenentwicklung im Boot hat.

In Form einer Anschubfinanzierung von insgesamt EUR 80 Mio., wobei EUR 60 Mio. von der Landesregierung geleistet werden, soll mit CARE ein weiteres Leuchtturmprojekt in der Stammzellforschung  und -Anwendung in NRW realisiert werden.

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